Layering – Lässiger Lagenlook

Hey ihr Lieben!

Da wir uns ja Momenten in einem Jahreszeitenwechsel befinden und es in dieser Zeit oft besonders schwer ist, das passende Outfit zu finden, habe ich mich entschieden, heute etwas zum Thema Layering zu schreiben. Warum? Meiner Meinung nach ist der Lagenlook die perfekte Wahl für sehr wechselhaftes Wetter.

Wer kennt das Szenario nicht, wenn man morgens vor dem Spiegel steht und nicht weiß was man anziehen soll, weil man dem Wetterbericht nicht ganz traut – dafür ist das Layering super geeignet! Man zieht einfach gefühlte 10 Schichten Kleidung übereinander an und hat einen tollen Lagenlook – denkt man! Ganz so einfach ist das Layering nämlich nicht, denn man möchte am Ende ja ein cooles Outfit haben und nicht aussehen wie eine Zwiebel. Es gibt ein paar Regeln, die für einen lässigen Lagenlook beachtet werden sollten:

1) Neue Längen

Die erste und fast wichtigste Regel ist die Länge der Kleidungsstücke. Trägt man ein Oberteil, das über den Po geht und einen Rock, der nur ein paar cm länger ist, sieht das nicht cool, sondern eher komisch aus und hat nicht wirklich etwas mit Layering zu tun. Für einen stylischen Looks sollte man mindestens 2 (besser 3) aber maximal 5 verschiedene Lagen kombinieren. Achtet am besten darauf, dass alle 2-5 Teile eine unterschiedliche Länge haben, dann bekommt ihr ein gestuftes Outfit. Lagenlook heißt im übrigens nicht, dass ich mich vollhänge wie einen Weihnachtsbaum! Da schon relativ viele Schichten an Kleidung getragen werden, sollte man sich mit den Accessoires eher zurückhalten, also greift nicht zu tief in euer Schmuckkästchen 😉

2) Layering für Anfänger

Wer sich nicht so sicher ist, wie man den Look am besten stylt, sollte für den Anfang darauf achten, gedeckte Farben zu wählen. Meiner Meinung nach wirkt ein grauer Wollpulli zu einem dunklen, fließendem Rock schon wahre Wunder. Je nach Wetterlage noch einen farblich passenden Wollmantel darüber und man hat einen stimmigen Lagenlook.

3) Vorsicht Volumen

Das gute alte Volumen gehört zwar in die Haare, aber nicht unbedingt ins Layering! Hier möchte ich noch einmal die genannte Zwiebel ansprechen. Wenn ihr zum Beispiel einen dünnen Rock oder eine Jeans tragt, aber oben dann eine Bluse, einen dicken Pulli, einen dicken Mantel und noch einen Schal darüber hängt, dann seht ihr nicht cool aus, sondern zaubert euch ganz schnell eine sehr unvorteilhafte Silhouette und welche Frau will das schon?! Deshalb: versucht das Volumen in Maßen zu halten, mehrere dünne Schichten sind besser, als wenige dicke. Wenn es besonders kalt ist und ihr doch auf dickere Kleidung zurückgreifen wollt, dann betont eure Vorzüge, indem ihr einfach einen Gürtel in das Outfit mit einbaut, denn dieser zieht den Blick auf die Taille und definiert die Figur.

4) Layering für Fortgeschrittene

Für einen besonders lässigen Lagenlook braucht es ein bisschen mehr Mode-Mut. Material- und Farbmix bringt das gewisse Etwas und bringt euer Styling auf das nächste Level. Viele schwören beim Materialmix auf verschiedene Strukturen, also zum Beispiel Satin oder Seide zu einem groben Wollstoff. Das macht sich nicht nur in der Griffigkeit bemerkbar, sondern auch in der Optik. Wer sich dann noch an verschiedenen Farben traut (bitte darauf achten, dass diese sich nicht beißen), verstärkt diesen Effekt noch. Wichtig ist allerdings, dass ihr darauf achtet, dass der komplette Look in sich stimmig ist und nicht zu viele verschiedene Farben verwendet werden, sonst seht ihr schnell verkleidet aus. Was ich persönlich übrigens sehr cool finde, ist ein Wollpulli zu einem fließenden Rock über Overknees aus Wildleder. Da ihr aber 3 sehr unterschiedliche Materialien kombiniert, solltet ihr dabei darauf achten, dass die Farben und Accessoires eher zurückhaltend sind. Für besonders kalte Tage eignet es sich übrigens auch Jacken-Layering zu machen, das heißt einfach 2 Outerwear Teile übereinander zu schichten. Wichtig hierbei ist wieder die Länge der zwei Teile, die Jacken oder Mäntel sollten auf keinen Fall gleichlang sein. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass das äußerste Teil des Outfits das dickste ist. Eine Pufferjacke unter einem Wollmantel sieht eher seltsam aus.

5) Männer-Mix

Ja liebe Männer, auch für euch ist Layering definitiv eine Option! Ihr werdet dabei wahrscheinlich eher auf einen dezenteren Lagenlook setzen wollen, aber Strickpulli über einem aus der Hose hängendem Hemd zu destroyed Jeans und derben Boots sieht auch bei Männern sehr stylish aus! Es muss nicht immer der langweilige Jeans, Pulli und Senkers Look sein (eure Freundin wird es euch vermutlich danken). Auch beim Jacken-Layering könnt ihr kreativ werden. Kombiniert doch mal eine Bikerjacke zu einem Wollmantel und Boots in einer ähnlichen Farbe (Farbfamilie) 😉

Mal abgesehen davon, dass man relativ simpel einen coolen und bequemen Look zaubern kann, bietet das Layering den Vorteil, dass man auch seine liebsten Sommer- oder Frühlingsteile im Winter tragen kann. Overknees zum Sommerkleid und Wollpulli sehen super aus. Dann fehlt nur noch eine Jacke, eine Tasche und ein Hut / eine Sonnenbrille und schon habt ihr einen tollen Look für die Übergangszeit.

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Oufitdetails:

Pulli – Ivy Revel (hier)
Rollkragen – H&M (hier)
Kleid – H&M (hier)
Hose – Topshop (vergleichbare)
Tasche – Accessorize (hier)
Schuhe – Reserved (vergleichbare)

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen inspirieren und motivieren dem Layering eine Chance zu geben, oder euch mehr zu trauen und wünsche euch noch einen schönen Tag!

Caro, xx

3 Antworten auf “Layering – Lässiger Lagenlook”

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