My 5 days of Detox & Reboot

Hey ihr Lieben,

dieses Mal melde ich mich mit einem Post mit einem etwas anderen Thema zurück. Vergangene Woche habe ich eine 5-tägige Detox Saftkur gemacht und möchte euch von meinen Erfahrungen damit erzählen.

Hey Guys,

today I am writing about something totally different than fashion and trends. In the past couple of days, I did a five days detox juice fast and I want to share my experiences with you.

Zuerst einmal, wie bin ich überhaupt darauf gekommen so etwas zu machen? 
Ich fühle mich seit einiger Zeit relativ schlapp und müde, was auch mit meiner Schilddrüse zusammen hängt, aber trotz Medikamenten kriege ich das einfach nicht weg. Da ich in letzter Zeit viel von solchen Saft Kuren zur Entgiftung und Reinigung des ganzen Verdauungssystems gehört habe, wollte ich dem ganzen mal eine Chance geben.

First of all, how did I get to doing a detox fast?
Some time ago, I started feeling really exhausted and tired. This also is caused by my thyroid, but since I am on medication, it cannot be the only reason for my tiredness. I heard a lot about juice detoxing, so I decided to give it a shot and try it myself.

Da ich immer frische Säfte haben wollte, bei denen ich die Inhaltsstoffe genau kenne, habe ich mich gegen eine fertige Saftkur in Flaschen entschieden und habe mir einen Entsafter gekauft. Nach etwas Recherche habe ich mir dazu das Buch Reboot with Joe: Die Saftkur über Amazon bestellt. Das Buch enthält alles was man wissen muss. Man kann sich aus verschiedenen Vorschlägen genau die Kur raussuchen, die man machen möchte. Es fängt an bei 3 Tagen über 5, 10, 14 Tagen oder sogar mehrere Monate. Zu jeder Variante findet man eine passende Einkaufsliste, was das ganze natürlich erleichtert. Ich habe mich für die 5-Tages Variante entschieden. Zu jeder Variante gibt es einen nach Tage und Tageszeiten aufgeteilten „Ernährungsplan“. Die Säfte sind in Farben unterteilt und so kann man sich innerhalb der Farben je nach dem eigenen Geschmack einen Saft aussuchen, den man zu den vorgegebenen Tageszeiten zu sich nimmt. Zusätzlich findet man weiter hinten im Buch eine Auflistung aller im Buch verwendeten Obst und Gemüsesorten für diejenigen Leser, die sich nicht mit den rohen Lebensmitteln auskennen und keine Ahnung haben, wie man diese verarbeitet. Zudem finden auch die Allergiker unter euch eine Liste mit den Lebensmitteln, die in den Säften von anderen Lebensmitteln ersetzt werden können, z.B. habe ich Ingwer durch Zitrone ersetzt, da ich den Geschmack von Ingwer überhaupt nicht ausstehen kann. 

Because I wanted fresh and self- made juices, the first things I bought were a juicer and a book called The Reboot with Joe Juice Diet. It contains different variations, starting with a 3 day diet up to several months. Every variant contains a specific shopping list, telling you exactly what you need during the diet. Thinking of beginning „slowly“, I decided to start the 5 days juice fast. Every diet version in the book contains a different diet plan depending on the duration and being spilt in different colors for different days and daytimes. And if you do not like one juice, you can replace it with another juice of the same color category. In addition to that, you find attached a list for healthy food beginners, who do not know, how to treat the different raw food. Another great detail is the replacement list, that tells you, which food can be replaced by what other one (I personally took lemon instead of ginger, because I cannot stand the taste of it at all).

Meine Erfahrungen während der Detox Kur:
Leute, ich hätte nie gedacht, wie schwer es sein kann, nichts zu essen! Ich bin wirklich niemand, der Kalorien zählt und sehr darauf achtet was er isst, aber ich kann auch gut mal einen Morgen ohne Essen auskommen, ohne gleich vor Hunger zu sterben.
Der erste Tag war im Nachhinein eigentlich der Schlimmste. Am Morgen noch super motiviert und voller Zuversicht, dass das ganz easy klappen wird, wurde mein Magenknurren gegen Nachmittag schon richtig heftig. Der Ernährungsplan sieht vor, dass man zwischen Morgen- und Mittagssaft 500ml Kokswasser trinkt. Wer mich kennt, weiß, ich hasse nichts mehr als den Geschmack von Kokos (und vertrage es im Übrigen auch nicht, mir wird sofort übel davon). Deshalb dachte ich mir: Nase zuhalten und runter damit. Das war leider ein Fehler, denn mir wurde so schlecht davon, dass es nicht nur sofort wieder raus kam, sondern ich ein Stück Reiswaffel essen musste, um meinen Magen zu beruhigen. Die restlichen Tage habe ich das Kokoswasser dann gegen stilles Wasser und Kräutertee ersetzt (steht auch so im Buch). Hinzu kamen dann zu allem Übel auch noch heftige Kopfschmerzen und ein leichtes Schwindelgefühl, da mein Körper diesen Entzug wohl nicht so gut aufgenommen hat. Ich war also froh, als der erste Tag zu Ende war. Am zweiten Tag war es auch noch schwer, aber ich hatte zum Glück schon keine Kopfschmerzen mehr. Das leichte Schwindelgefühl hielt allerdings die ganzen 5 Tage an und deshalb habe ich mich auch nicht getraut mit meinem Auto zu fahren. Der dritte Tag war wieder ein Stück leichter, aber ich habe schon leicht bereut, dass ich mich für die 5- und nicht die 3-Tage Variante entschieden habe. Der vierte und fünfte Tag war dann leider genauso wie der dritte Tag – sehr lang und anstrengend. 

My detox experience:
Guys, I honestly had never thought, that it could be that hard to not eat! I am not the person, who is watching her weight all the time, and it usually is no problem for me not to eat something during the hole morning. But I have to admit, the five days were really hard and the first day was the worst one! In the morning I was really motivated and happy, but as I had to drink 500ml of coconut water (the ones who know me, can tell, that there is nothing in the world I hate more then coconut!), I got so sick, that it came all the way out again and I had to eat a tiny bit of rice cake to calm my stomach. So I had to replace the coconut water with water and tea. In addition to this „accident“, I got a really bad headache and felt a little dizzy all day long. This dizziness actually did not go away until my diet was over, which was the reason for me not feeling able to drive my car. The second day was still hard, but a little bit easier (at least the headache was gone). The next day then was the easiest so far, but I wished I had chosen the three day diet and not the five. The following two days were just as long and challenging as day three and I really missed eating something.

Fazit: Würde ich es wieder machen?
Nach den fünf Tagen war ich auf jeden Fall erst mal erleichtert, dass ich endlich wieder was essen konnte! Und wie ich sofort (positiv) bemerkte war, dass ich ein viel stärkeres Bewusstsein dafür entwickelt hatte, wann ich satt bin und wann nicht. Vorher hatte ich die schlechte Angewohnheit über den ganzen Tag verteilt immer wieder eine Kleinigkeit zu essen, wodurch mein Magen quasi immer damit beschäftigt war etwas zu verarbeiten und nie zur Ruhe kam. Jetzt nach der Kur spüre ich viel bewusster, wann ich satt bin und höre dann auch auf zu essen. Das finde ich schon mal super! Ein weiterer positiver Nebeneffekt (zumindest für diejenigen, die das Ganze auch als Diät sehen und das nicht nur für die Gesundheit tun) ist, dass der Körper auf seine Reserven zurückgreift und man an Gewicht verliert. Bei mir waren es „nur“ 1,5kg, aber das stört mich überhaupt nicht, da es nie mein Ziel war damit abzunehmen. Im Nachhinein habe ich mich auf jeden Fall gesünder bzw. wacher gefühlt und ich genieße das Essen wieder mehr! Würde ich das Ganze wiederholen? Ja, auf jeden Fall, aber drei Tage sind für mich mehr als genug!

Conclusion: Would I do it again?
After those five day, I felt so relieved, that I was allowed to eat again! I immediately  realized (positively) my regained feeling of fullness while eating. Before the diet, I literally were eating all day, but small portions, so my tummy had to work all the time and never really got to rest. Now I really can tell when I have had enough food and I stop eating. Quite good result! Another positive side benefit was the loss of weight (especially for those, who do it for loosing weight). I „only“ lost 1,5kg, but that does not bother me at all, because loosing weight was not one of my goals. In retrospect, I feel much healthier and I do appreciate eating a lot more than before the diet. Would I do it again? Yes, I definitely would repeat it, but I really think three days are enough!

Wenn ihr noch Fragen zum Buch oder zu meinen Erfahrungen habt, könnt ihr diese sehr gerne stellen (in den Kommentaren, oder auch per E-Mail oder Social Media)! Bis dahin wünsche ich euch einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche!

If you do have questions you want to ask me, please do not hesitate to comment below or contact me via E-Mail, Instagram or Facebook! I wish you a wonderful monday and a good week! 

 

XX, Caro

Kategorien: Lifestyle

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4 Comments »

  1. Braucht man dafür einen Entsafter oder geht das auch mit einem einfachen Mixer? War es kostspielig so viel frisches Obst und Gemüse auf einmal zu kaufen und waren auch Sachen dabei die normalerweise nicht auf deinem Speiseplan stehen? Außer Kokoswasser und Ingwer 😉

    Gefällt 1 Person

    • Man braucht leider schon einen Entsafter, weil es sonst keine Säfte, sondern Smoothies wären und das zählt als Essen… aber die 40 Euro für den Entsafter haben sich auf jeden Fall gelohnt, weil ich mir auch jetzt nach der Kur jeden Tag einen frischen Saft presse. Ja es war schon relativ teuer, aber hier in London sind die frischen Lebensmittel viel teurer als in Deutschland (ich habe 70 Pfund für die 5 Tage bezahlt). Ja auf jeden Fall, ich bin normalerweise nicht so ein großer Fan von dem Gemüse Geschmack, aber in den Säften hat meistens der Geschmack von Karotte, Gurke oder Apfel dominiert, also perfekt für Leute wie mich (z.B. esse ich Sellerie, Kohl und Süßkartoffeln eigentlich nicht gerne, aber im Saft war das kein Problem)!

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